Das Literaturverzeichnis

Dass man selbst für Zwillinge keinen teuren, umständlichen Kinderwagen braucht, zeigt Familie Winterstein: Hier wird tagein, tagaus getragen, und auch die Lieblingspuppe der großen Schwester Charlotte darf es sich im Tragetuch bequem machen. Welche Tipps und Tricks es ür das Tragen von Neugeborenen, Babys und Kleinkindern zu beachten gilt. verraten Regina Masaracchia IBCLC und Trageberaterin Alexandra Schneider (Forum "Stillen und Tragen") im neuen, farbenfrohen Kindersachbuch "Tragekinder". Eine empfehlenswerte Lektüre für alle Eltern und solche, die es werden wollen.


In diesem Buch wird unter geschichtlichen, ethnologischen, medizinischen und sozialpädagogischen Gesichtspunkten dargestellt, welchen Einfluß das Tragen auf die psychische und physische Entwicklung von Menschen hat.


Was kann es Schöneres für ein Baby geben, als sich von seinen Eltern geliebt und getragen zu fühlen? Und wie ließe sich das unmittelbarer erfahren als durch Körperkontakt? Angeschmiegt an die Mutter oder den Vater erlebt ein Kind jene Nähe und Geborgenheit, die es so sehr braucht, um nach und nach vertrauensvoll seine neue Welt zu erforschen. Getragenwerden ist außerdem gesund: Es kommt nicht nur den körperlichen Bedürfnissen eines Babys entgegen, sondern beugt auch Fehlentwicklungen des Hüftgelenks vor.


Die Autorin, die mehrere Jahre bei den Yequana-Indianern im Dschungel Venezuelas gelebt hat, schildert eindrucksvoll deren harmonisches, glückliches Zusammenleben und entdeckt seine Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern: Sie zeigt, dass dort noch ein bei uns längst verschüttetes natürliches Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.


Viele menschliche Kinder verhalten sich so, als ob ihne ihre Abhängigkeit nicht mehr bewusst wäre, und viele Eltern haben das Vertrauen in ihre Kinder verloren. Sie erleben, dass diese ihnen nicht folgen, sondern Widerstand leisten, wo immer sie können. Der Autor zeigt einen verblüffend einfachen Weg hinaus aus diesen Machtkämpfen - ins Join-up. Er verwendet dabei nicht nur den Begriff von Monty Roberts, dem "Pferdeflüsterer", sondern dessen Umgang mit den Pferden auch als Gleichnis für diese neue Art der Eltern-Kind-Beziehung.


Wie Kinder sich entwickeln – die (R)Evolution im Kinderzimmer. Hinter vielen typischen Familienschwierigkeiten stecken keine Erziehungsfehler. Vielmehr passt das evolutionäre Gepäck, mit dem Kinder auf die Welt kommen, nicht mehr zu den veränderten Lebensbedingungen unserer modernen Welt. Mit einem neuen Verständnis für kindliche Entwicklung können wir Wege finden, um den Bedürfnissen von Eltern UND Kindern gerecht zu werden.


Viele Eltern bremsen ihre Babys, statt sie zu fördern - meistens ohne es zu merken. Das Ergebnis: unselbstständige Kinder, überflüssige Konflikte und unnötiger Stress für die Eltern. Rita Messmer zeigt an zahlreichen Beispielen aus dem Alltag mit Kleinkindern, wie Eltern sich vieles leichter machen können. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Erziehungsprinzipien der Montessori-Pädagogik. Indem Eltern die natürlichen Entwicklungskräfte ihrer Babys einbeziehen, können sie im ersten Lebensjahr die Basis für Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit ihrer Kinder legen.


Was denken Eltern über ihre Kinder? Was empfinden sie für ihre Kinder? Wie handeln sie?
Liebe und Eigenständigkeit ermuntert uns, genau hinzuschauen. Das lohnt sich, denn es gibt einen Weg, unsere Kinder respektvoll und in Liebe zu begleiten. Ein Weg, der uns in einen tiefen und klaren Kontakt mit unseren Kindern bringt und uns sogar über die Zeit der Pubertät hinaus mit unseren Kindern zu verbinden vermag.
Doch noch fragen wir uns häufig, wie wir es erreichen können, dass unsere Kinder das tun, was wir von ihnen wollen. Genau hier stecken wir in den Sackgassen gewohnter Erziehungsversuche fest. Alfie Kohn steht uns zur Seite, indem er mit den Mythen und Wunschvorstellungen eingefahrener Erziehungslehren aufräumt und uns an jenen Punkt zurückführt, an dem das Fragen wirklich Sinn macht: Was brauchen Kinder und wie können wir diese Bedürfnisse erfüllen?
Ein Grundbedürfnis aller Kinder ist es, bedingungslos geliebt zu werden. Zu wissen, dass sie auch dann angenommen sind, wenn sie mal voll aufdrehen oder wenn ihnen etwas misslingt. Übliche Erziehungsmethoden wie Bestrafung oder Belohnung versagen an dieser Stelle. Sie setzen auf Kontrolle und vermitteln unseren Kindern so, dass sie nur dann geliebt werden, wenn sie uns gefallen oder wenn sie uns beeindrucken. Alfie Kohn verweist auf umfassende aber wenig bekannte Forschungsergebnisse, die belegen, welchen Schaden es anrichten kann, Kindern den Eindruck zu vermitteln, sie müssten sich unsere Anerkennung "verdienen". Denn das ist die Botschaft, die den meisten der heute weit verbreiteten Erziehungsmethoden zugrunde liegt ob wir es wollen oder nicht.
Eine Vielzahl praktischer Beispiele rundet Liebe und Eigenständigkeit ab. Sie zeigen uns ganz alltagsbezogen, wie wir mit Kindern zusammenarbeiten können, statt sie nur als Objekte zu behandeln. Sie zeigen uns, wie wir Lob durch bedingungslose Unterstützung ersetzen können jenes Elixier, das Kinder so sehr brauchen, um zu gesunden, warmherzigen und verantwortungsbewussten Menschen heranzuwachsen.


Ein berühmter Kinderarzt rät, wie wir Kinder mit starken Bedürfnissen vom Baby bis zum Kleinkindalter begleiten können.

Wie sollen wir mit einem schreienden Baby umgehen - vor allem, wenn es weiter schreit, nachdem wir es gefüttert und gewickelt haben; wenn es auch dann weint, wenn wir mit ihm umhergehen und schmusen? Sollen wir unser Kleines jedesmal aufnehmen, wenn es weint? Gibt es etwas, das wir gegen Koliken tun können? Alle Eltern stellen sich diese Fragen manchmal, Mütter und Väter von "24-Stunden-Babys" stellen sie sich täglich. Ist Ihr Kind ein "Schreibaby", übersensibel, intensiv, erschöpfend und fordert es Sie rund um die Uhr, dann haben Sie ein Baby mit starken Bedürfnissen, das besonders viel Geduld von Ihnen verlangt. Als Eltern eines "24-Stunden-Babys" brauchen Sie Hilfe, Unterstützung und den Rat eines Experten. Dies alles bekommen Sie in diesem Buch.

Dr. William Sears beantwortet unter anderem folgende Fragen: - Wieso weinen Babys und wie gehen wir am besten mit einem "Schreibaby" um? - Wie können wir einem Kolikkind helfen? - Können wir vorbeugen, damit unser Kind kein "24-Stunden-Baby" wird? - Was machen wir bei Stillschwierigkeiten? - Wie können Väter helfen, damit Mütter nicht "ausbrennen"? - Welche Erziehungsmassnahmen sind beim Kleinkind angebracht? - Was profitieren wir von "24-Stunden-Babys"?